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Gründungsgeschichte  
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  Zur Gründungsgeschichte

Im Jahre 1983 gründete der Christliche Kulturverband auf Initiative von Dr. Pavle Zablatnik eine Sektion für den Bereich Volkskunde. Die volkskundliche Sektion wurde von 1983-1984 von Dr. Herta Maurer-Lausegger geleitet. Sie betrieb vor allem dialektologische Forschungen und schuf die Basis für das Institutsarchiv. Weitere Mitarbeiter waren Mag. Engelbert Logar (Erforschung der slowenischen Volkslieder im Jauntal), Univ. Prof. Dr. Peter Fister (Erforschung des Bauerbes in Südkärnten) und Dr. Marija Makarovič, die eine umfangreiche monografische Forschung in Zell / Sele begann.

Ab dem Jahr 1985 wurde der Bereich der volkskundlichen Forschungen beim Christlichen Kulturverband durch weitere Projekte erweitert, z. B. durch die Dokumentation von Lebensgeschichten der Kärntner Slowenen (Projektleiterin Dr. Marija Makarovič). Im Jahr 1988 begann Dr. Marija Makarovič mit der Erforschung der Tracht und Bekleidungskultur im Gailtal, gleichzeitig wurde auch die Dokumentation der Gailtaler Fresken in die Wege geleitet (Prof. Breda Vilhar).

Weil sich das Arbeitsfeld weitete, wurden neue organisatorische Maßnahmen notwendig. Im Jahr 1992 gründete der Christliche Kulturverband das Slowenische Volkskunde-Institut URBAN JARNIK, dessen wissenschaftlicher Leiter bis zu seinem Tod im Jahr 1993 Dr. Pavle Zablatnik war. Dr. Pavle Zablatnik war der bedeutendste Volkskundler der Kšrntner Slowenen nach dem Zweiten Weltkrieg. In seiner Dissertation wies er auf verfälschte Darstellungen der Volkskultur der Kärntner Slowenen hin. Seit dem Jahr 1994 ist der Volkskundeverein URBAN JARNIK Rechtsträger des Institutes. In den Jahren 1994-1997 waren Dr. Herta Maurer-Lausegger als Vorsitzende des Vereines und Dr. Marija Makarovič als wissenschaftliche Leiterin des Institutes tätig.

Seit dem Jahr 1997 ist Dr. Pavle Apovnik Vorsitzender des Vereines, die Leitung des Institutes wurde von Mag. Martina Piko-Rustia übernommen.

Das Institut widmet sich volkskundlichen Forschungen, wobei auch geschichtliche und linguistische Fragestellungen berücksichtigt werden. Feldforschungen, Publikationstätigkeit, wissenschaftliche Tagungen und gelegentliche Ausstellungstätigkeit sind die Schwerpunkte der Institutsarbeit. Der Aufbau von Archiven und audiovisuelle Dokumentationen ergänzen die volkskundliche Forschungsarbeit im zweisprachigen Gebiet Kärntens.

 
 

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Slowenisches Volkskunde-Institut URBAN JARNIK
10.-Oktober Straße 25 / 3, 9020 Klagenfurt / Celovec, Telefon: 0463 51 62 44
e-mail: institut.urban.jarnik@ethno.at