Darstellungen des Jüngsten Gerichts in Kärnten

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2002 zum „Internationalen Jahr des Kulturerbes“ erklärt. Aus diesem Anlass beauftragte das Slowenische Volkskundeinstitut Urban Jarnik Breda Vilhar ein interessantes Segment der Kärntner Kunstgeschichte zu untersuchen.

Die Kunsthistorikerin Breda Vilhar entschied sich für Untersuchungen von mittelalterlichen Fresken in Kärnten, weil gerade hier die größte Dichte Europas erhalten geblieben ist. Nach langjährigen Erkundungstouren durch Kärntens Kirchen entdeckte sie zahlreiche interessante Darstellungen des Jüngsten Gerichts, die sie genauer in Augenschein nahm und in der zweisprachigen Publikation Dies Irae beschrieb.